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Mehr Mittel für die Wärme


Marktanreizprogramm wird aufgestockt

2012 wird das Marktanreizprogramm des Bundesumweltministeriums für erneuerbare Energien im Wärmebereich (MAP) mehr Förderung ausschütten können als 2011 abgerufen wurde. Aufgrund von Restmitteln aus den Vorjahren stehen in diesem Jahr 366 Millionen Euro zur Verfügung. Profitieren werden sowohl private Antragsteller (so genannter BAFA-Teil des MAP) als auch gewerbliche Investoren („KfW-Programm Erneuerbare Energien, Premium“).

Dieses Jahr stehen für das MAP im Bundeshaushalt rund 250 Millionen Euro zur Verfügung. Hinzu kommen Restmittel aus den Vorjahren in Höhe von 116 Millionen Euro. Das ergibt sich für das Jahr 2012 eine Gesamtsumme von 366 Millionen Euro. Im Wirtschaftsplan des Sondervermögens Energie- und Klimafonds (EKF) für das MAP veranschlagte Ausgaben in Höhe von 100 Millionen Euro müssen aufgrund der Restmittel nicht für das MAP eingesetzt werden, sondern können zur Deckung von Einnahmeausfällen anderen EKF-Positionen zugeführt werden.

Das MAP fördert den Einsatz erneuerbarer Energien im Wärmebereich, etwa Solarthermie, Holzpellet-Heizungen, Wärmespeicher, Biomasseheizwerke und Tiefengeothermie. Es zielt darauf, den Anteil erneuerbarer Energien im Wärmebereich bis zum Jahr 2020 auf mindestens 14 Prozent zu steigern. 

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Mehr Informationen zur Energiewende: www.bmu.de/energiewende

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Holzpellets im März 46 Prozent günstiger als Heizöl

Berlin - Auch im März 2012 behält der Preis für Holzpellets seine über die Wintermonate gezeigte Konstanz bei und zeigt sich gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert.


Der DEPV-Index beträgt aktuell 239,40 EUR/t, was 0,50 EUR weniger ist als im Februar. Ein Kilogramm der Presslinge kostet bundesweit durchschnittlich 0,24 EUR. Gegenüber Heizöl sind Holzpellets somit über 46 Prozent günstiger, wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) berichtet.

Die Vorzüge des heimischen, nachwachsenden Energieträgers Holzpellets zeigen sich vor allem in den Wintermonaten. Preiskonstanz und breite Verfügbarkeit sind deutliche Vorteile, von denen Betreiber einer Pelletheizung in diesem Winter profitieren können.

„Grundlage für den gleichbleibend niedrigen Preis ist ein funktioniere der Markt für Holzpellets, der auf einem bundesweit sehr hohen Restholzangebot und einer breiten Produzenten- sowie Handelsstruktur aufbaut“, erklärt der geschäftsführende DEPVVorsitzende Martin Bentele. Wer sich für einen Heizungstausch interessiert, sollte sich den Preisverlauf von Holzpellets in den letzten Jahren anschauen.

„Darüber hinaus sprechen aber auch Argumente wie Öko- und CO2-Bilanz, Primärenergieverbrauch oder hervorragendes Emissionsverhalten für den Wechsel von fossilen Energieträgern zu einer Pelletheizung“, so Bentele. Der Preis für Pellets unterscheidet sich je nach Region. Pelletheizer in Nord- und Ostdeutschland zahlen im März für eine Tonne Pellets 234,67 EUR, wenn sechs Tonnen Qualitätspellets abgenommen werden.

In Süddeutschland kostet eine Tonne (t) 236,13 EUR. In der Mitte der Republik liegt der Preis bei 243,71 EUR/t. Der DEPV empfiehlt, Pellets mit dem ENplus-Siegel zu kaufen. Diese Qualitätspellets werden streng geprüft und auch der jeweilige Händler muss hohen Anforderungen bei Transport und Anlieferung genügen.


DEPV-Index

Der DEPV-Preisindex wird seit Jahresbeginn 2011 im Monatsrhythmus veröffentlicht. Er bezeichnet den Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 bzw. DINplus (Abnahme 6 t lose eingeblasen, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.). Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) den Pelletpreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. (depv)

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