Posts mit dem Label Klimaschutzziele werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Klimaschutzziele werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) - Bundesumweltministerium fördert Produktion klimafreundlicher Klimaanlagen in Indien mit 2 Millionen Euro


Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) - Bundesumweltministerium fördert Produktion klimafreundlicher Klimaanlagen in Indien mit 2 Millionen Euro

Eine neue Anlage zur Herstellung klimaschonender Raumklimageräte nimmt die indische Firma Godrej & Boyce in Khandala bei Pune in diesen Tagen mit Unterstützung der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) des Bundesumweltministeriums in Betrieb. Mit der neuen Produktionsanlage können rund 180.000 Klimageräte pro Jahr hergestellt werden. Bei Vollauslastung der Anlage und einer durchschnittlichen Lebensdauer der Geräte von 10 Jahren bedeutet alleine die Verwendung eines klimafreundlicheren Kältemittels eine rechnerische Treibhausgaseinsparung von bis zu einer Million Tonnen nur durch diese eine Produktionsstätte.

Die Geräte zur Klimatisierung von Räumen verwenden natürliches Propan (R290) anstelle der immer noch zumeist verwendeten klimaschädlichen HFKW-Gase oder gar der Ozonschicht schädigenden halogenierte Fluorchlorkohlenwasserstoffe (H-FCKW) als Kältemittel.

Produktion und Verbrauch von Ozonschicht schädigenden H-FCKW-Gasen müssen zwar nach dem weltweit gültigen „Montrealer Protokoll“ ab dem Jahr 2013 schrittweise reduziert werden. Meist weichen die Hersteller jedoch auf ozonfreundliche aber immer noch klimaschädliche HFKW-Gase aus. Die Firma Godrej & Boyce hingegen ist das erste und bisher einzige indische Unternehmen, das bereits seit 2002 natürliche Kältemittel bei der Produktion von Kühlschränken einsetzt und deshalb für dieses Pilotvorhaben ausgewählt wurde.

Das Bundesumweltministerium fördert mit der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) Klimaschutzprojekte in Entwicklungs-, Schwellen- und Transformationsländern.

Weitere Informationen zur IKI: www.bmu-klimaschutzinitiative.de

Mehr Informationen zur Energiewende: www.bmu.de/energiewende

Alle Inhalte wurden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Für die Inhalte kann keine Gewähr übernommen werden. Alle Rechte vorbehalten.

Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
Kommunikationsstab, Stresemannstraße 128 - 130, 10117 Berlin
Telefon 030 18 305-0, Telefax 030 18 305-2044, E-Mail service@bmu.bund.de
Verantwortlich i. S. d. § 55 RStV: Dr. Christiane Schwarte, Leiterin Kommunikationsstab
 

216 Millionen Euro Fördermittel ausgezahlt, weitaus höhere Investitionen ausgelöst


Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) lohnt sich

216 Millionen Euro Fördermittel ausgezahlt, weitaus höhere Investitionen ausgelöst

Wie die staatliche Förderung der Gebäudesanierung setzen auch die technischen Förderprogramme zum Klimaschutz erhebliche private Investitionen frei: Mit einer Fördersumme von rund 81 Mio. Euro konnten allein mit den Förderprogrammen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) zu Mini-KWK-Anlagen, gewerblichen Kälteanlagen und effizienten Stromtechnologien Investitionen von mehr als 400 Mio. Euro ausgelöst werden – im Schnitt setzt hier ein Euro Förderung vier Euro private Investitionsmittel frei. Anlagenbauer und Handwerk sind die Profiteure.

Hebelwirkung einzelner Förderprogramme 2008-2011:
Insgesamt 406 Mio. € Investitionen ausgelöst




Im Förderzeitraum 2008 bis 2011 wurden im Rahmen der NKI etwa 216 Mio. Euro Fördermittel ausgezahlt, davon 91 Mio. Euro für Einzelprojekte, 63 Mio. Euro für Projekte in Kommunen (Kommunalrichtlinie), 35 Mio. Euro für Mini-KWK-Anlagen und 27 Mio. Euro für das Kälteprogramm. Die laufenden Programme werden stark nachgefragt. Allein im Rahmen der Kommunalrichtlinie konnten im Jahr 2011 349 Projekte zur Erstellung von Klimaschutzkonzepten, 79 Projekte zur Begleitung der Umsetzung, 26 Schulprojekte und 798 Projekte für effiziente Stromtechnologien, insbesondere LED-Straßenbeleuchtung, bewilligt werden.

Mit der Nationale Klimaschutzinitiative fördert die Bundesregierung seit Anfang 2008 Klimaschutzmaßnahmen in den Themenfeldern Kommunen, Wirtschaft, Verbraucher und Bildung. Herzstück der Nationalen Klimaschutzinitiative sind folgende Richtlinien und Programme:
-
Richtlinie „Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen“ (Kommunalprogramm),
-
Impulsprogramm Mini-KWK-Anlagen (2012 überarbeitet und wieder aufgenommen)
-
Impulsprogramm Gewerbliche Kälteanlagen
-
StromsparCheck in einkommensschwachen Haushalten
-
Förderbekanntmachung über Einzelprojekte in den Bereichen Wirtschaft, Verbraucher, Bildung und Kommunen

Die Mittel für die NKI – 216 Millionen Euro von 2008 bis 2011 – kommen aus dem Bundeshaushalt und aus den Erlösen des Emissionshandels.

Bilanz zur Verwendung der NKI-Fördermittel von 2008-2011
Themenportal der Nationalen Klimaschutzinitiative: www.bmu-klimaschutzinitiative.de

Mehr Informationen zur Energiewende: www.bmu.de/energiewende

Alle Inhalte wurden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Für die Inhalte kann keine Gewähr übernommen werden. Alle Rechte vorbehalten.

Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
Kommunikationsstab, Stresemannstraße 128 - 130, 10117 Berlin
Telefon 030 18 305-0, Telefax 030 18 305-2044, E-Mail service@bmu.bund.de
Verantwortlich i. S. d. § 55 RStV: Dr. Christiane Schwarte, Leiterin Kommunikationsstab

Vollständige Stromversorgung durch erneuerbare Energien bis 2050 --

SRU übergibt Bundesumweltminister Röttgen Sondergutachten

Der Vorsitzende des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU), Prof. Dr. Faulstich, hat heute Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen das Sondergutachten „Wege zur 100% erneuerbaren Stromversorgung“ überreicht. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass eine vollständig auf erneuerbaren Energien beruhende Stromversorgung in Deutschland bis 2050 möglich ist. Umweltminister Dr. Norbert Röttgen: „Das Sondergutachten ist ein wichtiger Beitrag zur Diskussion um eine nachhaltige Energie- und Umweltpolitik. Die Bundesregierung hat sich mit dem Energiekonzept bereits ein sehr ehrgeiziges Ausbauziel gesetzt: Wir wollen im Jahr 2050 einen Anteil von 80% erneuerbare Energien an der Stromversorgung erreichen. Das SRU-Gutachten zeigt, dass dies erreichbar ist.“

Das Sondergutachten zeigt in verschiedenen Szenarien, wie eine vollständig erneuerbare Stromversorgung in Deutschland möglich ist. Dabei werden die Hauptvarianten einer rein nationalen Ausbaustrategie, eines Verbunds mit Dänemark und Norwegen sowie einer europäischen Lösung unter Einschluss Nordafrikas untersucht. Entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung der in den Szenarien aufgezeigten Entwicklung sind neben dem starken Ausbau der erneuerbaren Energien insbesondere die Steigerung der Energieeffizienz und der Ausbau von Netz- und Speicherkapazitäten.

Umweltminister Dr. Norbert Röttgen: „Das Gutachten des SRU identifiziert mit der erforderlichen Steigerung der Energieeffizienz und dem Ausbau der Infrastruktur die zentralen Herausforderun-gen auf dem Weg in ein regeneratives Zeitalter. Die Bundesregierung hat hierzu im Energiekonzept bereits umfangreiche Maßnahmen beschlossen. So werden im Rahmen des 10-Punkte-Sofortprogramms bis Ende dieses Jahres u. a. Vorschriften für eine deutschlandweite Netzbauplanung, ein 5-Milliarden-Kreditprogramm „Offshore-Windenergie“ und eine Befreiung neuer Speicherkraftwerke von Netzentgelten umgesetzt“.

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) ist ein wissenschaftlich unabhängiges Beratungsgremium der Bundesregierung. Neben dem alle vier Jahre zu erstellenden umfassenden Hauptgutachten erarbeitet der SRU Sondergutachten zu Einzelfragen sowie Stellungnahmen und aktuelle Kommentare zur Umweltpolitik.

---------------------------------------------------------------

Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin

Redaktion: Dr. Christiane Schwarte (verantwortlich)

Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer

Tel.: 030 18 305-2010. Fax: 030 18 305-2016

E-Mail: presse@bmu.bund.de - Internet: http://www.bmu.de/presse

Bundesumweltministerium startet Bewerbungsrunde für innovative Klimaschutzprojekte

Nationale Klimaschutzinitiative

Das Bundesumweltministerium hat heute (Freitag) eine Förderinformation für innovative Klimaschutzprojekte veröffentlicht. Damit startet eine neue Be-werbungsrunde im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Gefördert werden ambitionierte und innovative Projekte, die dazu beitragen, die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen. Im Mittelpunkt stehen die Themen Wirtschaft, Verbraucher und Bildung. Projektskizzen können bis zum 31. März 2011 eingereicht werden.


Mit den „Informationen zur Förderung von Klimaschutzprojekten für die Bereiche Wirtschaft, Verbraucher und Bildung“ will das BMU soziale, institutionelle und technische Innovationen fördern. Die geförderten Projekte sollen sich am Leitbild „100 Prozent Klimaschutz“ orientieren.



Im Energiekonzept vom 28. September 2010 hat die Bundesregierung ihren Fahrplan für die Minderung des Treibhausgas-Ausstoßes aufgestellt: Dieser sollen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent, bis 2030 um 55 Prozent, bis 2040 um 70 Prozent und bis 2050 um 80 bis 95 Prozent unter das Niveau von 1990 sinken. Die Nationale Klimaschutzinitiative ist ein zentraler Baustein, um dieser Ziele zu erreichen. Sie dient der Umsetzung des integrierten Energie- und Klimaschutzprogramms. Damit setzt das BMU seit 2008 die Einnahmen aus dem Handel mit Emissionszertifikaten direkt für den Klimaschutz ein und mobilisiert flächendeckend alle gesellschaftlichen Akteure, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.



Weitere Informationen zur Förderinformation unter www.bmu-klimaschutzinitiative.de,

direkter Link www.bmu.de/klimaschutzinitiative/downloads/doc/41782.php





---------------------------------------------------------------

Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Dr. Christiane Schwarte (verantwortlich)

Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer

Tel.: 030 18 305-2010. Fax: 030 18 305-2016

E-Mail: presse@bmu.bund.de - Internet: http://www.bmu.de/presse

Bloggeramt.de
Kontakt: energienews1@web.de

  © Blogger templates Psi by Ourblogtemplates.com 2008

Back to TOP