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Neue Förderung für Mini-KWK-Anlagen


Im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative fördert das Bundesumweltministerium KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung von bis 20 kW. Neue Blockheizkraftwerke können nach dem Programm einen einmaligen Investitionszuschuss von maximal 3.500 Euro erhalten. Die Höhe der Förderung ist nach der elektrischen Leistung der Anlagen gestaffelt.

KWK-Anlagen erreichen durch die Nutzung der bei der Stromerzeugung anfallenden Abwärme eine besonders hohe Brennstoffausnutzung und sind daher besonders klimafreundlich. Die Speicherung der Wärme ermöglicht die flexible Bereitstellung der gesicherten Leistung. Dadurch tragen die Anlagen auch zur Systemintegration fluktuierender erneuerbarer Energien bei. KWK-Anlagen können überall dort eingesetzt werden, wo neben Strom- auch Wärmebedarf besteht, z.B. in Wohngebäuden sowie im Bereich Gewerbe, Handel, Dienstleistungen. Förderanträge nimmt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) entgegen.

 


Mehr Informationen zur Energiewende: www.bmu.de/energiewende

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Interesse an Energie- und Ressourceneffizienz steigt - Beratungsbranche profitiert


Energie- und Ressourceneffizienz dienen nicht nur dem Klima- und Umweltschutz, sie steigern auch die Wettbewerbsfähigkeit engagierter Unternehmen. Doch dabei bleibt es nicht: Die zunehmenden Bemühungen der deutschen Wirtschaft um nachhaltigere Produktions- und Arbeitsweisen eröffnen auch neue Marktchancen für den Beratungssektor. Drei Viertel aller Beratungsgesellschaften geben an, dass die Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit im Beratungsgeschäft steige.

Besonders gilt dies für mittlere und kleine Gesellschaften. Von ihnen betrachten sogar 80 Prozent Nachhaltigkeit als ein zunehmend bedeutsames Geschäftsfeld. Die Bandbreite der Beratungsprojekte im Nachhaltigkeitsbereich ist groß. Sie reicht von der Analyse des ökologischen Fußabdrucks eines Produktes oder Unternehmens bis zur Optimierung der Arbeits- und Produktionsabläufe bei Zulieferbetrieben. Die Zahlen sind das Ergebnis einer Befragung des Verbands Deutscher Unternehmensberater (BDU) unter 700 Beratungsgesellschaften.



Quelle: BDU-Studie, Facts und Figures zum Beratermarkt 2011, 2012, S. 19

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216 Millionen Euro Fördermittel ausgezahlt, weitaus höhere Investitionen ausgelöst


Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) lohnt sich

216 Millionen Euro Fördermittel ausgezahlt, weitaus höhere Investitionen ausgelöst

Wie die staatliche Förderung der Gebäudesanierung setzen auch die technischen Förderprogramme zum Klimaschutz erhebliche private Investitionen frei: Mit einer Fördersumme von rund 81 Mio. Euro konnten allein mit den Förderprogrammen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) zu Mini-KWK-Anlagen, gewerblichen Kälteanlagen und effizienten Stromtechnologien Investitionen von mehr als 400 Mio. Euro ausgelöst werden – im Schnitt setzt hier ein Euro Förderung vier Euro private Investitionsmittel frei. Anlagenbauer und Handwerk sind die Profiteure.

Hebelwirkung einzelner Förderprogramme 2008-2011:
Insgesamt 406 Mio. € Investitionen ausgelöst




Im Förderzeitraum 2008 bis 2011 wurden im Rahmen der NKI etwa 216 Mio. Euro Fördermittel ausgezahlt, davon 91 Mio. Euro für Einzelprojekte, 63 Mio. Euro für Projekte in Kommunen (Kommunalrichtlinie), 35 Mio. Euro für Mini-KWK-Anlagen und 27 Mio. Euro für das Kälteprogramm. Die laufenden Programme werden stark nachgefragt. Allein im Rahmen der Kommunalrichtlinie konnten im Jahr 2011 349 Projekte zur Erstellung von Klimaschutzkonzepten, 79 Projekte zur Begleitung der Umsetzung, 26 Schulprojekte und 798 Projekte für effiziente Stromtechnologien, insbesondere LED-Straßenbeleuchtung, bewilligt werden.

Mit der Nationale Klimaschutzinitiative fördert die Bundesregierung seit Anfang 2008 Klimaschutzmaßnahmen in den Themenfeldern Kommunen, Wirtschaft, Verbraucher und Bildung. Herzstück der Nationalen Klimaschutzinitiative sind folgende Richtlinien und Programme:
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Richtlinie „Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen“ (Kommunalprogramm),
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Impulsprogramm Mini-KWK-Anlagen (2012 überarbeitet und wieder aufgenommen)
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Impulsprogramm Gewerbliche Kälteanlagen
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StromsparCheck in einkommensschwachen Haushalten
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Förderbekanntmachung über Einzelprojekte in den Bereichen Wirtschaft, Verbraucher, Bildung und Kommunen

Die Mittel für die NKI – 216 Millionen Euro von 2008 bis 2011 – kommen aus dem Bundeshaushalt und aus den Erlösen des Emissionshandels.

Bilanz zur Verwendung der NKI-Fördermittel von 2008-2011
Themenportal der Nationalen Klimaschutzinitiative: www.bmu-klimaschutzinitiative.de

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Energiewende im Plan



Bundesregierung legt Bericht zur Umsetzung des 10-Punkte-Sofortprogramms zum Energiekonzept vor

Die Bundesregierung hat am Mittwoch den von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler und von Bundesumweltminister Norbert Röttgen vorgelegten Bericht zur Umsetzung des 10-Punkte-Sofortprogramms zum Energiekonzept beschlossen. Mit dem Energiekonzept hatte die Bundesregierung im September 2010 zugleich ein 10-Punkte-Sofortprogramm zur Umsetzung besonders wichtiger Maßnahmen beschlossen.

Der überwiegende Teil der Maßnahmen des 10-Punkte-Sofortprogramms ist bereits umgesetzt. Dies gilt etwa für
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das 5-Milliarden-Kreditprogramm „Offshore-Windenergie“,
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die Ermöglichung der Clusteranbindung von Offshore-Parks in Nord- und Ostsee,
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die Anpassung der Seeanlagen-Verordnung,
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die Einrichtung einer Netzplattform für den Dialog mit den wichtigsten Akteuren mit mittlerweile acht Arbeitsgruppen.

Viele weitere Maßnahmen befinden sich in der Umsetzungsphase. Schritt für Schritt werden die Rahmenbedingungen für Investitionen verbessert und Hemmnisse beseitigt. Unabhängig vom 10-Punkte-Sofortprogramm hat die Bundesregierung in der Zwischenzeit zahlreiche weitere Maßnahmen zur Umsetzung der Energiewende auf den Weg gebracht: Vom umfangreichen Gesetzespaket zu Energiewende vom Sommer 2011 bis hin zum neuen Energieforschungsprogramm und der KWKG-Novelle. („Energiewende Aktuell“ berichtete in Ausgabe 01-2012). Das CO2-Gebäudesanierungprogramm wird im laufenden Jahr erneut mit 1,5 Milliarden Euro ausgestattet.

Der Fortschritt der Energiewende ist sichtbar: Im Jahr 2011 stieg der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung erstmals auf 20 Prozent. Damit waren die erneuerbaren Energien 2011 die zweitwichtigste Stromquelle in Deutschland, noch vor Steinkohle oder Kernkraft.

Bei der Energieeffizienz hat Deutschland beträchtliche Fortschritte erreicht: So ist der Energieverbrauch im letzten Jahr trotz des kräftigen Wirtschaftswachstums um mehr als 5% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Auch unter Berücksichtigung der milden Witterung hat sich die Energieeffizienz um 3% erhöht.

Vollständigen Bericht herunterladen: www.bundesregierung.de

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Erneuerbare Energien schaffen Arbeit



382.000 Jobs im Jahr 2011 - 137 % Anstieg innerhalb von 7 Jahren

Der Boom der erneuerbaren Energien in Deutschland belebt weiterhin den Arbeitsmarkt. Nach einer jetzt veröffentlichten Studie waren im Jahr 2011 rund 382.000 Personen in der Branche der erneuerbaren Energien beschäftigt – ein Anstieg von 137 % gegenüber 2004, dem Jahr der ersten vergleichbaren Untersuchung. Selbst im Vergleich zum herausragenden Niveau des Jahres 2010 ist ein weiterer Zuwachs von vier Prozent zu verzeichnen. Rund drei Viertel der für 2011 ermittelten Arbeitsplätze lassen sich auf die Wirkungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zurückzuführen, das damit zu den Beschäftigungsmotoren in Deutschland gehört.

Mit 125.000 der Branche zuzurechnenden Beschäftigten leistete die Solarenergie erstmalig den größten Beitrag zur Gesamtbeschäftigung aus erneuerbaren Energien. Etwa 111.000 und damit gute 3.000 mehr als im Vorjahr entfielen auf den Bereich der Photovoltaik (PV). Von einem Einbruch der PV-Branche aufgrund abschmelzender Förderung kann daher keine Rede sein. Auf die Solarwirtschaft folgen die Biomasse (rd. 124.000 Beschäftigte) und die Windenergie (rd. 101.000 Beschäftigte). In der Windenergie ist der Arbeitsplatzzuwachs mit 5.000 neuen Stellen innerhalb eines Jahres am deutlichsten ausgefallen. Dies reflektiert den zuletzt deutlichen Zuwachs der Windkraftkapazitäten in Deutschland (siehe Energiewende Aktuell Nr. 4).



Die Studie erfasst alle mit der Bereitstellung erneuerbarer Energien verbundenen Arbeitsplätze (d.h. Forschung, Entwicklung, Herstellung und Nutzung). Das betrifft die Bereiche Strom, Wärme und Kraftstoffe. Sie ist das Ergebnis eines vom Bundesumweltministerium geförderten Forschungsvorhabens der Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung (GWS, Osnabrück; Projektleitung), des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW, Berlin), des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR, Stuttgart) sowie des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW, Stuttgart).


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