Sehen, was die Sonne leistet
Projekt „Solarsupport für Schulen – Erneuerbare Energien sichtbar
machen!“ zeigt Schülerinnen und Schülern „in Echtzeit“, wie viel Strom die
schuleigene Photovoltaikanlage produziert
Auf den Dächern vieler Schulen sind Solaranlagen installiert – doch häufig werden
diese nicht in die Lehrpläne integriert. Um brachliegendes Lernpotential zu
heben, unterstützt das Bundesumweltministerium mit dem Projekt „Solarsupport
für Schulen – Erneuerbare Energien sichtbar machen!“ Bildungseinrichtungen in
ganz Deutschland dabei, diese Solaranlagen aus ihrem Dornröschenschlaf zu
wecken. Dafür werden die Daten zur Stromerzeugung auf eine elektronische
Anzeigentafel geladen. So können die Schülerinnen und Schüler sehen, wie viel
Solarstrom die Photovoltaikmodule auf „ihrem“ Schuldach produzieren.
Bereits 600 Schulen und andere Bildungseinrichtungen sind bundesweit mit
elektronischen Anzeigetafeln ausgestattet und bauen die dadurch gewonnenen
Erkenntnisse in den Unterricht ein. Jede zehnte Schule mit einer Solaranlage
wird bundesweit nach Beendigung des Projekts das gesamte Solarsupport-Paket
erhalten haben. Begleitet wird die technische Ausrüstung mit
Unterrichtsmaterialien, die im Rahmen des Projekts von pädagogischen Experten
des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen (UfU) e.V. erstellt wurden.
Geliefert und installiert werden die Anzeigetafeln, Datenlogger und weitere
Messgeräte von der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) e.V..
Ergänzt wird das Projekt durch den Klimaschutzschulenatlas. Unter www.klimaschutzschulenatlas.de können alle Schulen, die
einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, ihre Projekte der Öffentlichkeit
präsentieren und miteinander in Kontakt treten. Das Projekt ist Teil des
Aktionsprogramms Klimaschutz in Schulen und Bildungseinrichtungen und wird
finanziert aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative.
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